Etwas tun für den Frieden

Unsere Welt ist in Aufruhr. Angesichts der schrecklichen Bilder, die uns in dieser Zeit erreichen, fühlen sich viele, vielleicht die meisten machtlos. Was sollen wir tun?

Wie können wir unseren Teil zum Frieden in der Welt beitragen?

 

Hilfsprojekte

Zum Beispiel können wir uns an Hilfsprojekten beteiligen. Nicht jeder von uns ist in der Lage, vor Ort zu helfen. Aber einen finanziellen Beitrag an Hilfsorganisationen, denen wir vertrauen, können wir vielleicht leisten.

 

Im März habe ich einen Online-Zentangle-Workshop zum Spenden sammeln veranstaltet.

Wir haben Friedenslichter getangelt - für den Frieden in der Welt und in uns selbst.

 

Das gesammelte Geld ging als Spende, die mein Mann und ich nochmals verdoppelt haben, an Unicef.

Den Bericht findest du in meinem Blog.

 

Ende Juni folgte eine zweite Spendenaktion "Sonnenblumen für den Frieden".

Auch hierbei habe ich Spenden für die Ukraine-Nothilfe von Unicef gesammelt.

Hier ist der Bericht dazu. 

Gebete

Jede und jeder - wirklich - kann beten.

Ob wir alt oder jung sind, arm oder reich, gesund oder krank.
Wir können alle beten. Ich schließe mehrmals am Tag die Menschen in Not in meine Gebete ein. Ich bete um Frieden.

 

Tu du das doch auch.

Unsere Gebete können wir auch in unser künstlerisches Tun einfließen lassen. Mit dem Wunsch nach Frieden im Herzen habe ich z.B. diese Kachel getangelt:

Sie entstand in einer Tangle-Auszeit, die ich online angeboten habe. Eingestimmt durch das Friedensgebet des Heiligen Franz von Assisi haben wir gemeinsam Friedensblumen getangelt. Im Blog ist der Bericht dazu.

Bei sich selbst anfangen

Um eine Atmosphäre des Friedens aufzubauen, fangen wir am besten bei uns selber an.
Das ist vielleicht sogar das Wichtigste und manchmal gar nicht so einfach.

Wie oft toben Kämpfe in uns, aber wir können daran arbeiten. Fang mit dem Menschen an, den du im Spiegel siehst.

 

Auch dabei kann uns das schöpferische Tun helfen.

 

Friedenskärtchen

Mit Zentangle und Collage Friedenskärtchen gestalten und verschenken.

Diese Aktion wurde von meiner CZT-Kollegin Simone Sass ins Leben gerufen. Das hat mich - und viele andere Menschen - sehr inspiriert. Schon etliche Kärtchen habe ich gestaltet und in die Welt hinaus geschickt.

 

Hier kannst du sie dir anschauen und mehr über das Projekt erfahren: Friedenskärtchen.

 

Am 18. Februar biete ich einen Präsenzkurs in meinem Atelier an, in dem wir Friedenskärtchen gestalten werden.
Hier findest du Informationen dazu und die Möglichkeit, den Kurs zu buchen:
Kurs Friedenskärtchen

 



Das Friedensgebet des Franz von Assisi

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, dass ich Liebe übe, wo man sich hasst;
dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht;
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt;
dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo die Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten:
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn, wer hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen,
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Amen